Detaillierte Biographie

Geboren in Kutno/Polen.

Gesangsstudium an der Musikakademie in Poznań bei Prof. Antonina Kawecka. Meisterkurse u.a. bei Renata Scotto und Elisabeth Schwarzkopf, mit der sie bis zu deren Lebensende alle ihre Rollen überarbeitete.

Preise bei verschiedenen Gesangswettbewerben, u.a. 1995 Spezialpreis des Ada Sari Wettbewerbs in Nowy Sacz, 1996 Publikumspreis und G. F. Händel Award des 41. Internationalen Gesangs-Wettbewerbes in s´Hertogenbosch/Holland und 1999 sowohl 2. Preis als auch Verdi Preis beim Internationalen Alfredo Kraus Wettbewerb in Las Palmas.

Aga Mikolaj‘s professionelle Karriere begann am Teatr Wielki von Poznań (1995 bis 2002), mit Partien wie Contessa in „Le Nozze di Figaro“, Pamina in „Die Zauberflöte“ und Rachel in „La Juive“. Gastengagements in dieser Zeit führten sie ans Teatr Wielki in Warschau, an die Opernhäuser von Łódź, Wrocław, Luxembourg, Heilbronn und Hannover und zu den Festivals in Carcassonne (2000) und Poznań (2001).

Seit September 2002 sang Aga Mikolaj an der Bayerischen Staatsoper München u.a. Pamina und Erste Dame in „Die Zauberflöte“, Donna Elvira in „Don Giovanni“, Erstes Blumenmädchen in „Parsifal“, Ännchen in „Der Freischütz“, Drusilla in „L’Incoronazione di Poppea“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Marzelline in „Fidelio“, Eurydice in „Orphée et Eurydice“, Najade in „Ariadne auf Naxos“, Almirena in „Rinaldo“, Musetta in „La Bohème“, Micaëla in „Carmen“, Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ und Contessa in „Le nozze di Figaro“.

Regelmäßige Gastengagements führten Aga Mikolaj u.a. ans Aalto-Theater in Essen als Pamina, Eva in „Die Meistersinger von Nürnberg“, Contessa in „Le nozze di Figaro“, Micaela in „Carmen“, an die Opéra de Bastille in Paris als Erste Dame in „Die Zauberflöte“, an die Wiener Volksoper als Micaela in „Carmen“, ans Nationaltheater Prag als Donna Elvira, ans Opernhaus Monte Carlo als Donna Elvira, an die Deutsche Oper Berlin als Ännchen im „Freischütz“ und als Pamina ans Opernhaus Graz und ans Nationaltheater Mannheim.

2004 nahm sie an Japan-Tournee mit der Wiener Staatsoper – „Don Giovanni“ teil.

2006 debütierte sie bei der Glyndebourne Touring Opera als Fiordiligi.

In der 2008/2009 Spielzeit sang Aga Mikolaj die Rolle der Donna Elvira in „Don Giovanni“ am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden, am New National Theatre in Tokyo, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, sowie beim Gastspiel der Wiener Staatsoper beim Frühlingsfestival in Budapest.

An der Oper Monte Carlo sang sie Alice Ford an der Seite von Bryn Terfel in einer Neuproduktion von Verdi’s „Falstaff“.
 An der Mailänder Scala sang sie unter der Leitung von Daniel Barenboim in „Das Rheingold“.
 2011 ist sie für „Die Zauberflöte“ an die Mailänder Scala zurückgekehrt. In der Saison 2011/2012 hat sie als Donna Anna in Mozart’s „Don Giovanni“ am Bolschoi Theater Moskau debütiert und weiters diese Rolle am New National Theatre Tokio gesungen.

Auftritte 2013 umfassen Micaela in „Carmen“ und Freia in „Das Rheingold“ an der Bayerischen Staatsoper sowie Auftritte an der Berliner Staatsoper und der Mailänder Scala in Wagner‘s „Ring des Nibelungen“ unter Daniel Barenboim.

In Los Angeles – mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra – debütierte Sie in Mozart’s „Don Giovanni“ als Donna Elvira unter der Leitung von Gustavo Dudamel.

Sie gastierte danach in Indianapolis mit dem „Indianapolis Symphony Orchestra“ unter John Nelson mit Werken von Mozart und Brahms.

An der Bayerischen Staatsoper wurde sie für Ihre Darstellung der Micaela in „Carmen“ – an der Seite von Jonas Kaufmann im Februar 2011 – mit der TZ Rose für die beste Leistung des Abends ausgezeichnet.

Engagements in den USA und Kanada führten sie u.a. nach Chicago, Cleveland, Pittsburgh, Philadelphia, Providence und Montreal, sowie in die Avery Fisher Hall, New York.

Ihr Konzertdebut in Paris gab sie mit dem Requiem von Antonín Dvořák zusammen mit dem Orchestre de Paris unter James Conlon.

Ihre Konzerttätigkeit umfasst Werke von Bach bis Penderecki.

Höhepunkte davon waren u.a. Konzerte mit Mahler‘s 4. Symphonie und Beethoven‘s Egmont-Musik unter Kent Nagano, Penderecki´s “The Seven Gates of Jerusalem“ in Valencia und Warschau, seinem “Te Deum“ bei den Festivals in Colmar und Mecklenburg-Vorpommern, sowie mit Mahler´s 8. Symphonie unter der Leitung von Sir Mark Elder und dem Hallé Orchestra und BBC Orchestra in Manchester.

Ausserdem arbeitete sie mit den Orchestern der Essener Philharmonie, Kölner Philharmonie, Rheinische Philharmonie, Philharmonien in Łódź, Poznań, Wrocław und Warschau sowie mit dem WDR Rundfunk Orchester Köln und dem Rundfunk Sinfonie Orchester Berlin.

Ihre Zusammenarbeit umfaßt Dirigenten wie: 
Marco Armiliato, Daniel Barenboim, Harry Bicket, Bertrand de Billy, Ivor Bolton, James Conlon, Jacques Delacôte, Christoph von Dohnanyi, Gustavo Dudamel, Sir Mark Elder, Adam Fischer, Asher Fish, Gianluigi Gelmetti, Leopold Hager, Michael Hofstetter, Marek Janowski, Mariss Jansons, Philippe Jordan, Zubin Mehta, Cornelius Meister, Kent Nagano, Tomáš Netopil, John Nelson, Krzysztof Penderecki, Daniel Raiskin, Peter Schneider, Karl Sollak, Stefan Soltesz, Constantin Trinks, Krzysztof Urbański, Edo de Waart, Antoni Wit and Benjamin Zander.

Audio und Video Aufnahmen:
 bei CPO ist die erste Solo CD – zusammen mit Karl Sollak und dem WDR Rundfunkorchester – mit Richard Strauss „Vier letzte Lieder“ und der Capriccio-Schlussszene, sowie Arien von Mozart erschienen.
 In Strauß Fledermaus (Rosalinde) ist sie in einer Einspielung unter Friedrich Haider zu hören.

Naxos veröffentlichte eine Aufnahme von Penderecki´s “The Seven Gates of Jerusalem“, die für den Grammy nominiert wurde. Bei der selben Firma wirkte sie in einer Neueinspielung von Penderecki´s „Credo“ mit.

Die Uraufführung von Detlev Glanert´s „Requiem für Hieronymus Bosch„ wurde auf /CD/SACD vom Royal Concertgebouw Orchester Amsterdam veröffentlicht.

Weiters ist Aga Mikolaj in der beiden Schubert Opern „Die Zwillingsbrüder“ und „Der vierjährige Posten“ unter Christoph Spering – erschienen bei Phoenix – zu hören.

Bei Pentatone erschien Janacek´s Glagolitische Messe unter Marek Janowski.

Ein Mitschnitt der Zauberflöte aus Mailand ist auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

Am 27. und 29. September 2013 übernahm sie ganz kurzfristig den Sopran Part in Verdi´s Requiem mit dem Royal Concertgebouw Orchester unter Mariss Jansons in Amsterdam.

Weitere Konzerte führten Sie nach Poznań, Macao mit Strauss „4 letzte Lieder“, sowie Mexico City wo sie die Lutoslawski Bearbeitung Polnischer Lieder sowie Rachmaninov´s „Die Glocken“ sang.

Ins Concertgebouw Amsterdam kehrte sie mit Poulenc´s „Stabat Mater“ 6 Wochen nach ihrem Debut zurück.

Zu Prince Charles 65. Geburtstag und dem 35 jährigem Jubiläum seiner Funktion als Patron des Philharmonia Orchestra London sang sie zusammen mit diesem Orchester in einer Wagner Gala unter der Leitung von Christoph von Dohnanyi im Buckingham Palast.

In Manchester sang sie mit Radio Übertragung mit dem BBC Orchestra unter Vassily Sinaisky – 6 Orchesterlieder von Richard Strauss.

Sie sang Rosalinde in J. Strauss ´ „Fledermaus“ in Moskau szenisch, in London und Warschau konzertant.

Konzerte mit Mahler´s 4. Symphonie, Beethoven´s „Missa solemnis“ und 9. Symphonie, Dvoraks´s „Te Deum“, Strauss‘ “4 letzten Liedern“ sowie einem Programm mit Operetten Arien führten sie nach Amsterdam, Paris, Dublin, Stettin, Łódź und Vilnius.

Im Sommer 2014 gab sie als „Donna Elvira“ ihr umjubeltes Debut beim Ravinia Festival mit dem Chicago Symphony Orchestra unter James Conlon.

Im Herbst 2014 kehrte sie als Donna Elvira in Mozart‘s “Don Giovanni“ nach Tokyo zurück wo sie anschließend mit 7 Aufführungen von Beethoven´s 9. Symphonie unter der Leitung von Leopold Hager gastierte.

4 Konzerte zusammen mit dem Boston Philharmonic Orchestra unter Benjamin Zander führten sie zum ersten Mal nach Boston, wo sie im April 2015 mit Verdi´s Requiem erneut gastiert hat.

Weitere wichtige Auftritte 2015 waren Konzerte bei den Musikfestspielen Saar, Beethoven´s „Missa solemnis“ in Bonn, Verdi´s Requiem in Bournemouth, Beethoven´s 9. Symphonie in Indianapolis und Monte Carlo, Strauss „4 letzte Lieder“ und Mahler´s 4. Symphonie in Brüssel , Seol und London, Brahms Requiem in Hilversum, Utrecht und Amsterdam, sowie ein Neujahrskonzert in Łódź und eine Wiederaufnahme von Verdi´s „Falstaff“ in Tokyo.

2016 kehrte sie bereits zum 3. Mal zum Orchestre de Paris zurück, diesmal mit Dvorak´s „Stabat Mater“ und sang Strauss: „4 letzte Lieder“ und Mozart´s Requiem in Koblenz und Kuala Lumpur.

Zuletzt gastierte sie mit dem Orchestre de Paris, diesmal mit Dvořák‘s „Stabat Mater“.

Sie sang Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ und Mozart´s Requiem in Koblenz und in Kuala Lumpur und debütierte mit Wagner´s “Wesendonck Liedern“ in Lyon und Ankara.

Sowohl bei der Uraufführung in Amsterdam wie auch in der Elbphilharmonie in Hamburg sang sie das Sopran Solo in Detlev Glanert´s „Requiem für Hieronymus Bosch“

und war mit James Conlon in Turin und Muscat mit Beethoven´s 9. Symphonie.

Dieses Werk sang sie auch im Dezember 2016 in mehreren Konzerten in Tokyo und Osaka mit Markus Stenz und in Taipei mit Thomas Sanderling.

Beethoven‘s „Missa solemnis“ sang sie in Monte Carlo unter der Leitung von Gianluigi Gelmetti.

Mit der Contessa in „Le Nozze di Figaro „ kehrte Aga Mikolaj 2017 nach Tokio zurück.

Konzerttätigkeiten führten sie nach Riga, Ankara und Lyon mit Wagner‘s „Wesendonck Lieder“ unter der Leitung von Andris Poga sowie nach Madrid, Granada und Weimar in Verdi’s Requiem unter David Afkham und Kirill Karabits.

Beethovens 9. Symphonie mit Markus Stenz sang Aga Mikolaj erneut im Concertgebouw Amsterdam.

Mit James Conlon in Mahler’s „Das Klagende Lied“ gastierte sie beim RAI Orchester Turin.

Ihr Rollen Debut als Tatiana in Eugen Onegin gab Aga Mikolaj an der Semperoper in Dresden.

Als Sylva Varescu in “Csárdásfürstin“ gastierte sie in Luxembourg.

Mit Verdi’s Requiem gab sie ihr Debut beim Polnischen Rundfunk Symphonie Orchester, Kattowitz unter Krzysztof Penderecki.

Nach Madrid und Paris kehrte Aga Mikolaj mit Zemlinsky’s „Lyrische Symphonie“ sowie seinem Werk „Maiblumen blühten überall“ unter James Conlon zurück.

Weiters gastierte sie beim City of Birmingham Symphony Orchestra unter Mirga Gražinytė – Tyla, sowie beim BBC National Orchestra of Wales unter Otto Tausk.

Im Juni 2018 kehrte Aga Mikolaj als Donna Elvira an die Semperoper Dresden zurück.

Zudem stehen in der Saison 2018/2019 Auftritte mit dem Dallas Symphony Orchestra unter der Leitung von Claus Peter Flor, Verdi’s Requiem an der Alten Oper Frankfurt und in Los Angeles sowie Britten’s „War Requiem“ sowie mehre Aufführungen von Beethoven’s „Missa solemnis“ und seiner 9. Symphonie auf dem Programm.

Share:
© 2018 Aga Mikolaj | Impressum | Datenschutzerklärung